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Ein sehr kaltes Wochenende in Ruka!

Verantwortlicher Autor: Mariusz Mazurek Nordhorn , 28.11.2021, 20:40 Uhr
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Royu Kobayashi
Royu Kobayashi   Bild: Mariusz Mazurek

Nordhorn [ENA] Ein sehr kaltes Wochenende in Ruka! Siege von Kobayashi und Lanisek. Ryoyu Kobayashi fliegt beim ersten Weltcup in Ruka allen davon und feiert seinen ersten Saisonsieg. Jubel auch bei der deutschen Mannschaft: Markus Eisenbichler landet auf dem Podium, Karl Geiger verteidigt das Gelbes Trikot.

Mit Sprüngen auf 138,5 und 143 Meter sicherte sich Ryoyu Kobayashi den Sieg beim ersten von zwei Einzelspringen an diesem Wochenende im finnischen Ruka. Der an diesem Tag überragende Japaner erzielte am Samstagabend insgesamt 324,5 Punkte und setzte sich damit gegen den Slowenen Anze Lanisek durch, der das Feld nach dem ersten Durchgang mit 141 Metern noch angeführt hat, im Finale mit 140 Metern (318,9 P.) dann aber wertvolle Punkte liegen gelassen hat. Für Kobayashi ist es der 20. Weltcupsieg seiner Karriere.

Anze Lanisek sichert sich beim zweiten Einzel-Weltcup in Ruka den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Bei turbulenten Bedingungen im Norden Finnlands landen hinter dem Slowenen auch zwei Deutsche auf dem Podium. Mit Sprüngen auf 147 und 135 Meter sicherte sich Anze Lanisek den Sieg beim zweiten Einzelspringen im nordfinnischen Ruka. Der Slowene erzielte am Sonntagabend in einem hochspannenden Finale insgesamt 311,9 Punkte und setzte sich damit hauchdünn gegen den Oberstdorfer Karl Geiger durch, der auf 138 und 142,5 Meter (310,3 P.) kam und das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden souverän verteidigen kann.

Den dritten Platz belegte Geigers Teamkollege Markus Eisenbichler mit 145 und 135,5 Metern (305,2 P.). Den Grundstein zum ersten Weltcupsieg seiner Karriere legte Lanisek schon im ersten Durchgang. Mit einem Vorsprung von 3,2 Punkten hat der 25-Jährige das Feld wie schon am Vortag zur Halbzeit angeführt – und erstmals ist es ihm gelungen, seinen Vorsprung zu verteidigen.

Bei zunehmendem Rückenwind und insgesamt schwierigen Bedingungen im zweiten Durchgang machte es der Gewinner der Bronzemedaille bei der WM in Oberstdorf aber noch einmal richtig spannend – am Ende reichte ihm ein Vorsprung von 1,6 Punkten. „Ich danke meiner Mannschaft, meinen Trainern und meiner Familie in der Heimat. Das ist unglaublich, ich musste oben lange warten und wusste gar nicht, was ich tun soll. Aber ich wusste, dass ich hier gut springen kann und konnte fokussiert und ruhig bleiben“, sagte Lanisek nach seinem letzten Sprung, auf den er aufgrund der turbulenten Bedingungen lange warten musste.

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